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Warum Subventionen für den Steinkohlebergbau?


Die öffentliche Diskussion über Subventionen, die Steinkohlensubventionen inbegriffen, haben in den letzten Jahren an Intensität zugenommen. Die Diskussion basiert oft auf Gefühlen, politischem Kalkül und Vorurteilen. Der Eindruck, nur die Steinkohle erhalte öffentliche Mittel ist falsch. Die Steinkohlenbeihilfen machen weniger als 3 % des gesamten Subventionsvolumens in Deutschland von rund 156 Mrd. Euro aus.

Walzenschrämlader (untertage)
1. Angesichts leerer Kassen wird selbstverständlich auch über den Abbau von Subventionen nachgedacht. Die Diskussion über die Steinkohlensubventionen sind darauf zurückzuführen, dass der deutsche Kohlebergbau im freien Wettbewerb ohne den staatlichen Beihilfen keine Überlebenschance hätte. Aus diesem Grund wird der Bergbau seit Jahrzehnten massiv subventioniert. Die Subventionen gingen zwar in den letzten Jahren etwas zurück, betragen aber zur Zeit immer noch 3 Milliarden Euro pro Jahr.

2. Die nicht vorhandene Wettbewerbsfähigkeit ist auf die Kosten des Abbaus zurückzuführen. So kostet die heimische Steinkohle ungefähr 140 Euro pro Tonne, während ausländische Kohle mit gleicher Qualität für 40 Euro pro Tonne angeboten wird.

3. In dieser Hausarbeit wird die Rechtfertigung der Subventionen im Steinkohlebergbau überprüft. Im ersten Schritt der Arbeit wird dem Leser ein Einblick in die Ursachen der Problematik des deutschen Steinkohlebergbaus gegeben. Im zweiten Abschnitt wird ein Einblick allgemeiner Art gegeben, das heisst, was sind Subventionen, bevor im darauffolgendem Kapitel die Subventionen des Bergbaus konkret dargestellt werden. Der letzte Teil der Arbeit widmet sich der Beurteilung und Bewertung der Subventionsmassnahmen.

weitere Informationen finden Sie hier:
http://www.steinkohle-portal.de/medien/other/20040426150159.pdf


Quelle: Universität Potsdam
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
Bei Herrn. Prof. Dr. Norbert Eickhof
Von cand.rer. pol. Thomas Gregarek
22. 04. 2003

 

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