Weltenergierat warnt vor Energieversorgungsrisiken
Privathaushalten und Unternehmen in Deutschland drohen deutlich steigende Risiken bei der Energieversorgung. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie "Sicherheit unserer Energieversorgung", die das EEFA-Institut (Energy Environment Forecast Analysis) im Auftrag des Weltenergierat - Deutschland erstellt hat.
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| Die Energieversorgung Deutschlands zu sichern, ist Aufgabe der Politik. |
Die Studie untersucht mit einem breit angelegten methodischen Messkonzept die Auswirkungen verschiedener alternativer energiepolitischer Weichenstellungen auf die Versorgungssicherheit. Gemessen an den aktuellen politischen Rahmenbedingungen droht demnach bis 2030 eine weitere Erhöhung des Versorgungsrisikos um nahezu 50 Prozent.
Eine zukunftsfähige Energiepolitik muss die wachsenden Herausforderungen einer sicheren Energieversorgung stärker adressieren und mit den bisher dominierenden energiepolitischen Zielen Wettbewerbsfähigkeit und Klimaschutz in Einklang bringen. Die Studie belegt das nachdrücklich.
Hans Peter Villis, Mitglied im Präsidium des Weltenergierat – Deutschland und Vorstandsvorsitzender der EnBW AG,
schlussfolgert: „Nur ein ausgewogener Energiemix hilft uns, weniger anfällig gegenüber Energiekrisen zu werden. Wir müssen die spezifischen Vorteile aller zur Verfügung stehenden Energieträger und Technikoptionen sinnvoll kombinieren und so optimal nutzen“.Die Studie steht zum Download bereit unter: www.weltenergierat.de.


